Die Bayerische Ilias
Di 27.3./Mi 28.3., 20:00 Uhr | Metropol Theater
Der Trojanische Krieg dient als Handlungsgerüst, doch mit unüberhörbarem Augenzwinkern und seinem ganz eigenen, urbayerischen Humor lässt Hans-Jörg Schuster vor dem Zuhörer eine höchst sinnesfreudige Geschichte entstehen. Da gibt es den typisch bayerischen Grant - ist doch die Wut Menelaus’ über den Raub seiner Helena Auslöser für den Trojanischen Krieg. Er schreibt seinem Bruder Agamenon: Und wiar i dann hoamkimm, was, moanst, war passiert? Hat der lumpig Trojaner mei Helen‘ verführt! […] A Kriag muaß da gmacht werdn, des, moan i, waar guat!
Und so zieht die griechische Flotte nach Troja, um dort zehn Jahre lang die Stadt zu belagern. Wir erfahren von der Vorliebe Achilles’ für Schmalznudln, der Baubeantragung für das Trojanische Pferd bei der Amtsstell, der Siegesfeier im trojanischen Hofbräuhaus und zu guter Letzt von der weisen Erkenntnis Helenas: Des tua i fei nimma!
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