Die erste monographische Museumspräsentation in Deutschlandlegt den Schwerpunkt auf das fotografische Werk. Im Zentrum steht eine Auswahlaus der rund 40 Arbeiten umfassenden, in Berlin entstandenen Werkgruppe »Fenster«.In einer präzisen, detailgenauen Bildsprache vereint Hornig das vielschichtigevisuelle Gefüge aus Blicken, Durchblicken und Spiegelungen auf einer Bildebeneund lässt am Beispiel des urbanen Raums und seiner Wahrnehmung überraschendeund neuartige Bild-Raum-Vorstellungen entstehen.
Die Ausstellung umfasst eine repräsentative Auswahl ausallen Werkphasen, ergänzt durch eine ortsbezogene, installative Arbeit. In derAlten Pinakothek werden Werke von Sabine Hornig Gemälden der holländischenGenremalerei des 17. Jahrhunderts gegenüber gestellt. Das Fenster und derRahmen als Bild und Wahrnehmung strukturierende Motive, Raum, Interieur,Lichtsetzung oder Stillleben sind dabei Themen, mit denen die fotografischenWerke in einen spannungsreichen Dialog zu Gemälden der älteren Kunstgeschichtetreten.![]() | MAI 2012 | ![]() | ||||
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