Eine Künstlerfreundschaft
Eduard Schleich d. Ä. und Carl Spitzweg
Bis So 8.4., Di-Fr 11.00-17.00 Uhr, Sa, So und Fei 13.00-17.00 Uhr | Gemäldegalerie, Dachau
2012 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des süddeutschen Landschaftsmalers Eduard Schleich d. Ä. (1812-1874), der als Wegbereiter der Freilichtmalerei in Deutschland gilt. In der Ausstellung werden Schleichs Gemälde denen seines Freundes Carl Spitzweg (1808-1885) gegenübergestellt, der weniger durch seine Landschaften als durch seine humoristischen Genrebilder bekannt wurde. Beide waren als Maler Autodidakten und lernten sich im Kreis der antiakademisch eingestellten Münchner Landschafter kennen. Gemeinsam kopierten sie Gemälde
der Alten Meister und studierten auf ihren Wanderungen in Bayern und Tirol die Landschaften für ihre Bilder. Eine ihrer vielen Reisen führte sie 1851 nach Paris, wo
sie die französische Landschaftsmalerei der Schule von Barbizon kennenlernten.
Die Ausstellung versammelt etwa 70 Gemälde aus mehreren süddeutschen Privatsammlungen, darunter einige Hauptwerke von Schleich d. Ä.