Europas Blick in den Osten war stets geprägt von Faszination, der Erwartung wundersamer Begegnungen und kostbarer Schätze. Im Nahen Osten lagen die biblischen Stätten, das "Heilige Land", im Fernen Osten wäre gar das Paradies zu finden, schrieb John Mandeville im 14. Jahrhundert. Asien oder Indien – denn dies war lange Zeit der Name für einen Großteil des vielgestaltigen Kontinents – schien den Europäern eine Reise wert, von Marco Polo bis Sven Hedin.