Rüdiger Bach
24. Februar, 20.00 Uhr | Cafezelt,
Theaterzelt Das Schloss
Fein, mit leisen Tönen hat sich Rüdiger Bach in seiner 30jährigen Karriere durchgesetzt, krachern und laut ist nicht seine Sache. Aber auch so kann man Erfolg haben: Rüdiger Bach wurde und wird deutschlandweit von Theaterbühnen gebucht, er schlüpfte in über 100 Rollen der verschiedensten Genres. Ob Musical, Brecht, Shakespeare oder Achternbusch – er verstand es immer, sein Publikum zu überzeugen. Auch das Fernsehen wurde auf ihn aufmerksam und buchte ihn für Serienrollen in "SoKo 5113", "Die Rote Meile" oder "Dahoam is dahoam".
Sein Programm ist ein Rückblick auf eine jahrzehntelange Karriere mit allen Hochs und Tiefs, gemischt mit Zweifeln und Euphorie, die er augenzwinkernd auf die Schippe nimmt. Auch die Träne im Knopfloch fehlt nicht, nach so vielen Jahren sei ein bisschen Melancholie erlaubt. Aber der Humor überwiegt, was sich besonders in den schmissig umgetexteten Liedern zeigt, deren Melodien (u.a. "Von nun an ging's bergab", "Mamma Mia", "Memory" oder "Irgendwo auf der Welt") allen bekannt sein dürften. Seine furiose Interpretation von Friedrich Hollaenders "Stroganoff" (…in Omsk, gleich bei Imsk und nur 14 Werst von Umsk…) macht der Interpretation von Helen Vita echte Konkurrenz und spiegelt das große komödiantische Talent von Rüdiger Bach wieder.
Diese wunderbaren Evergreens von Sondheim, Webber, Weill im neuen Textgewand werden am Flügel begleitet von Manfred Seewann, der Klavier bei großartigen Lehrern wie Gitti Pirner und Peter Feuchtwanger studierte und sowohl in Deutschland als auch im Ausland häufige Konzerte gibt. Darüber hinaus führt er mit Münchner Schauspielern regelmäßig Literatur- und Musikprogramme sowie Chansonabende auf.
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