Sigrid Combüchen - Was übrig bleibt
Di 20.3., 20.00 Uhr | Bibliothek,
Literaturhaus München
"Das bin doch ich", denkt sich Hedwig Langmark, als sie einen Roman der Autorin Sigrid C. liest, in dem ein altes Foto beschrieben wird – auf dem sie ihre eigene Familie erkennt. Sie schreibt der Autorin einen Brief. Die wird neugierig, sieht einen neuen Stoff, antwortet und gibt vor, in Hedwigs ehemaligem Elternhaus zu wohnen. Ein Briefwechsel entsteht, in welchem Hedda, wie sie in der Familie genannt wurde, aus ihrem Leben erzählt und die Autorin nebenbei recherchiert, was vom Leben der Familie Carlsson übrig ist. Aus den Briefen und den Funden entsteht nach und nach ein Roman (Deutsch von Paul Berf) über ein Frauenschicksal in den Dreißigerjahren, ein ganz und gar unkonventioneller
"Damenroman", dessen Sog man sich nicht entziehen kann und dessen Entstehungsprozess man gleichzeitig gespannt verfolgt.
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