John Gabriel Borkman
Fr 17.2./Sa 18.2./Do 23.2./Mi 29.2., 19:30 Uhr | Münchner Kammerspiele
Schauspielhaus
Seit der Bankier John Gabriel Borkmann aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat er sein Zimmer im ersten Stock nicht mehr verlassen. Im Erdgeschoss lebt seine Frau Gunhild, die ihn hasst. Er hat sie wegen ihres Geldes geheiratet, aber in gewagten Transaktionen ihr gesamtes Vermögen zusammen mit dem Geld der Bankkunden verloren. Sie leben im Haus ihrer Zwillingsschwester Ella Rentheim, Borkmanns eigentlicher Liebe, die er aber aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht geheiratet hat. Henrik Ibsen zeichnet das Porträt eines Machtmenschen, der fasziniert ist von der gestalterischen Kraft des Geldes. Die Aussicht auf eigenen Gewinn ist für ihn sekundär, er denkt im großen Stil und hat den Fortschritt der ganzen Menschheit im Blick. Dass er dabei über Leichen geht und auch die eigene Liebe opfert, nimmt er in Kauf.
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