Die Walküre
So 11.3., 16:00 Uhr, Do 15.3., 17:00 Uhr, So 18.3./So 25.3., 16:00 Uhr | Nationaltheater
Bayerische Staatsoper
Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Der Kampf der Sippen nährt die Schlachtfelder. Walküren, Götterkinder, werden zu Instrumenten des Vaters und sammeln ihm ein Heer aus lauter Toten.
Seine Nachkommen sollen Wotans Macht sichern. Ein Zwillingspaar, Siegmund und Sieglinde, scheint geboren dafür: Der Bruder landet am Herd seines Feindes, findet dort nach Jahren seine Schwester und gewinnt ihr Herz. Alles läuft nach Plan, und doch verstößt die Geschwisterliebe gegen Gesetze. Der Vater muss den Sohn opfern. Brünnhilde, Lieblingstochter, widersetzt sich zum ersten Mal dem Vater und schützt vergebens das inzestuöse Paar.
Am Ersten Tag des Rings des Nibelungen, in der 1870 in München uraufgeführten Walküre, scheitern die Pläne des Göttervaters, seine Verstrickungen zu lösen: Am Ende sind die Kinder ermordet oder bestraft und verbannt. Bleibt allen das Warten auf den Helden einer kommenden Zeit. Den trägt Sieglinde in sich, Samen ihres Bruders, irgendwo auf der Flucht durch den Wald.
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MarLis, 13.03.2012An sein „Rheingold“ kommt Andreas Kriegenburg mit dieser „Wallküre“-Inszenierung nicht heran – was vor allem an der zu hellen und zu wenig mitreißenden Stimme von Klaus Florian Vogt lag. Anja Kampe als Sieglinde hingegen war wunderbar.
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