Mit riesigen Farbporträts, deren Schärfe und Neutralität verblüffte, wurde der Fotograf Thomas Ruff weltbekannt. Neue Wege beschritt der Becher-Schüler von der Kunstakademie Düsseldorf, als er NASA-Aufnahmen manipulierte und dabei hochästhetische Werke schuf, die wie Gemälde wirken oder als er mit »zycles« Bilder von abstrakter Schönheit kreierte, in denen virtuelle, dynamische Linien scheinbar in der Tiefe umherschweifen. Jochen Meister stellt die ungewöhnlichen Fotos Thomas Ruffs im Zusammenhang mit der Schau im Haus der Kunst vor.