Die Omama im Apfelbaum
Mi 21.3., 11.00 Uhr | Staatstheater am Gärtnerplatz
Was tun, wenn man keine Oma hat? Man erfindet sich eine! So macht es auch Andi, ein Junge, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Oma zu haben, wie alle anderen Kinder. Er trifft seine ganze spezielle Omama immer dann, wenn er sich mal wieder im Apfelbaum versteckt, weil ihn die Schule, die Eltern oder die strenge Nachbarin Frau Säuerlich oder alle zusammen nerven. Diese Omama im Apfelbaum unternimmt mit dem Jungen die tollsten Sachen: eine turbulente Autofahrt, einen Bummel über den Jahrmarkt und mehr. Als eines Tages in der Nachbarschaft die rheumageplagte Frau Fink einzieht, merkt Andi, dass man mit dieser Oma nicht nur Abenteuer erleben kann, sondern in ihr einen vertrauten Menschen an seiner Seite hat, dem man alles erzählen kann. Das Buch von Mira Lobe liegt in vielen Kinderzimmern zum Vorlesen bereit und begeistert schon seit Jahren die Kleinsten. Aus einem einfachen Wunsch, nämlich eine Oma zu haben, entspinnt sich eine phantasievolle Geschichte voller Respekt für die Probleme und Fragestellungen der Jüngsten.
Die Kinderoper von Elisabeth Naske hatte 2006 ihre Uraufführung an der Wiener Staatsoper und wartet mit einer breiten Palette musikalischer Ausdrucksformen auf, die vom Operngesang über volksmusikalische Elemente bis zum Rap reichen. Neben gewohnten Instrumenten kommen auch exotische Klangkörper wie Abwaschbürsten, Fleischklopfer, Schneebesen und Käsereibe zum Einsatz. Mit einem zeitgemäßen und liebevollen Blick fürs Wesentliche wird hier Musiktheater für Kinder mit Leichtigkeit näher gebracht.
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