Paranoid Park
Di 13.3., 19:30 Uhr, Mi 14.3., 10:30 Uhr/19:30 Uhr, Do 15.3., 10:30 Uhr | SchauBurg
Theater der Jugend
am Elisabethplatz
Für die Hauptfigur werden die Sommerferien zur Katastrophe. Seine Eltern streiten sich ununterbrochen und sprechen von Trennung. Erst will seine Mutter ausziehen, und dann zieht der Vater zum Onkel. Sein kleiner Bruder kotzt andauernd, weil er den Stress nicht aushält. Der wichtigste Fluchtpunkt wird für ihn der Paranoid Park, ein illegaler Street-Park, wo sich die besten Skater treffen. Aber auch die Straßenkids. Der Paranoid Park wird sein Trost-Pflaster, weil die Typen, die dort abhängen, garantiert noch schlimmer dran sind als er. Manche von denen hatten wahrscheinlich ihr ganzes Leben auf der Straße verbracht. Wilde Gerüchte ranken um diesen Park, daher der Name.
Am 17. September hat er sich mit Jared dort zum Skaten verabredet. Aber Jared will plötzlich das Wochenende mit einer College-Studentin verbringen und lässt ihn hängen. Deshalb trifft er auf Schramme und das Mädchen Paisley mit dem höhlenmenschenmäßigen Gesicht. Schramme ist kein besonders guter Skater, aber er hat Style. Als Bier- und Zigaretten-Nachschub besorgt werden muss, überredet Schramme ihn, auf den Zehn-Uhr-Zwanzig-Zug aufzuspringen und bis zum nächsten Supermarkt zu fahren.
Er macht das zum ersten Mal. Er stellt sich vor, wie er seinen Freunden davon erzählen würde. Er lehnt sich so weit wie möglich in den Fahrtwind.
Dann sieht er das Auto eines privaten Sicherheitsdienstes. Neben dem Auto steht ein Mann in Uniform. Er trägt schwarze Handschuhe und hält einen schwarzen Schlagstock in der Hand. Er prügelt auf die beiden ein, sie wehren sich. Aus einiger Entfernung sehen sie, wie der Wachmann zu Boden fällt und unter den fahrenden Zug gerät. Unvermittelt liegt ein Mann in zwei Teilen auf dem Schotter. Danach ist nichts mehr wie zuvor.
Regie: Beat Fäh
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