Prinz Eisenherz - Teil 2
Di 6.3., 18:30 Uhr, Mi 7.3./Do 8.3., 10:30 Uhr | SchauBurg
Theater der Jugend
am Elisabethplatz
Der zweite Teil beginnt damit, wie tollkühn Eisenherz Ilenes Eltern befreit. Doch die Freude über diese Befreiung und das Glück der ersten Liebe hält nicht lang. Nachdem er um Ilenens Hand beim Vater anhält, erfährt er, dass sie einem Anderen versprochen ist und niemals seine Frau werden kann. Tief verletzt treibt es ihn in einen martialischen Kampf mit dem Roten Ritter. So vom Liebesschmerz befreit, keimt in ihm die alte Frage auf: Wie wird man ein Ritter, ein Held? Da trifft er auf die beiden großen Sagengestalten des Mittelalters: La belle Morgan le Fay und Merlin. Ihr, die am Guten des Menschen zweifelt, fehlt der Glaube an Helden. Er, der die alte Zauberwelt bewahren will, glaubt an Helden und ein vorbestimmtes Schicksal. Da steht er nun, unser junger Prinz, und fragt sich, warum es so schwierig ist, das zu werden, was man will. Soll alles nur Schicksal sein? Kein eigener Wille? Viele Abenteuer später landet er schließlich in der Höhle der Zeit. Dort gerät er in einen aussichtslosen Kampf mit der Zeit, bis diese ihm einen Rat fürs Leben gibt: „Du musst an dich glauben und vorwärts schauen, nicht gegen mich kämpfen, sonst fällst du aus der Zeit!“
Eingebettet in die Sagenwelt des Mittelalters, wird auch der zweite Teil unseres Mehrteilers ein spannungsreiches Spektakel für alle Sinne. Fragen wie: Was ist „das Gute“ im Leben? Wie findet man es? Als Held? Als Ritter? Wie wird man das? werden dabei unaufdringlich zum Thema gemacht. Ein Muss für Alle, die mit den Grundfragen des Lebens zum ersten Mal in Berührung kommen oder nie von ihnen losgekommen sind.
Regie: Peer Boysen
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