Der Sturm
Do 1.3., 19:30 Uhr, Fr 2.3., 10:30 Uhr, Sa 3.3., 20:00 Uhr | SchauBurg
Theater der Jugend
am Elisabethplatz
Als Antonio, Herzog von Mailand mit König Alonso von Neapel, dessen Bruder Sebastian und Alonsos Sohn Ferdinand in einen gewaltigen Sturm gerät, ihr Schiff Feuer fängt und die gesamte Hofgesellschaft mit Mann und Maus unterzugehen droht, ahnt keiner der Betroffenen, wer hinter diesen Naturgewalten steckt.
Dieser Sturm ist kein normales Unwetter, dieser Sturm wird durch magische Künste erzeugt, die nur einer beherrscht: Prospero. Er hat diesen Taifun aufgerufen und beobachtet nun zusammen mit seiner Tochter Miranda aus sicherer Distanz den Überlebenskampf auf dem Schiff. Sein Motiv ist Rache: Rache an seinem Bruder Antonio und Rache am Widersacher Alonso, König von Neapel. Rache dafür, dass er von beiden entmachtet wurde und mit seiner Tochter in Verbannung auf einer elenden Insel lebt. Nach 12 langen Jahren der Demütigung scheint der Augenblick der Abrechnung gekommen. Mit Hilfe seines Luftgeistes Ariel stranden einzelne Grüppchen an den Gestaden seiner Insel. Jetzt soll Prosperos Stunde kommen, in der er seine Widersacher mit Grenzerfahrungen konfrontiert.
In diesem Stück herrscht Sturm. Und zwar nicht nur in der ersten Szene. Sturm herrscht in Prospero seit zwölf Jahren. Diesem Sturm sind nicht nur die kenternde Mannschaft ausgeliefert, sondern auch diejenigen, die mit ihm die Insel bewohnen: Seine Tochter Miranda, der Luftgeist Ariel und Caliban, der ursprüngliche Herrscher der Insel.
Regie: Beat Fäh
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