43. Internationale Jazzwoche Burghausen
Nicholas Payton Group & Marcus Miller
Fr 16.3., 20:00 Uhr | Wackerhalle, Burghausen
Nicholas Payton Group
Das Bewusstsein für die Bedeutung des Jazz steht in New Orleans – auch in schwierigen Zeiten wie nach dem Hurricane „Katrina“ – an vorderster Stelle. So finden sich viele Jazz-Familien in dieser Stadt, nicht nur jene der berühmten Marsalis, die das Feuer von Generation zu Generation tragen.
So wurde auch Trompeter Nicholas Payton in solch ein Umfeld „geboren“, war sein Vater Walter Payton doch Gründungsmitglied des New Orleans Ragtime Orchestras. Die Tradition der Musik dieser Stadt mit modernen Elementen zu verbinden, steht im Zentrum von Paytons Musik. Sein Sound ist bestimmt von coolem, romantischem Soul-Feeling, den viel ge- und berühmten „blauen Tönen“ des Jazz, über die er mit der Trompete zarte Tupfen malt. Seine brandneue CD lässt Payton auch als „Brother in Soul“ und ganz besonders als Sänger in Erscheinung treten und damit sein künstlerisches Spektrum um eine neue Facette erweitern.
Marcus Miller
Mit Marcus Miller betritt eine der vielseitigsten und schillerndsten Musiker-Persönlichkeiten der Szene die Bühne. Der in eine musikalische Familie in Brooklyn geborene E-Bassist, Produzent, Komponist, Bassklarinettist – und einiges mehr – besitzt auf all seinen Gebieten einen wohlklingenden Namen.
Im Geflecht zwischen Jazz, R&B, Rock und Fusion hat Marcus Miller, ein Meister der Slap-Technik auf dem Bass, mit unzähligen Größen gespielt und/oder ihre Aufnahmen produziert. So finden sich auf dieser
langen Liste MusikerInnen wie Roberta Flack, Jean Michel Jarre, Al Jarreau, Bobby McFerrin oder Aretha Franklin. Ganz besonders prägend war seine Mit wirkung in der Band von Miles Davis in den 1980er Jahren, für dessen berühmte Alben „Amandla“ und „Tutu“ er verantwortlich zeichnete. Sein Programm in Burg hausen wird Millers hippe und tanzbare Modernität in allen Facetten belegen.
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