header suchen
Bei Facebook enmpfehlen...
Bei Twitter enmpfehlen...
Via Whatsapp enmpfehlen...
Beach Pond, 1974 © Arno Rafael Minkkinen

Arno Rafael Minkkinen

20. September 2022

Die Fotoausstellung im Kunstfoyer bis 27. November

Kerttu, Koli, 2011 © Arno Rafael Minkkinen

Der finnisch-amerikanische Fotograf Arno Rafael Minkkinen fotografiert seit mehr als fünf Jahrzehnten Selbstporträts seines Körpers in der Natur. Von ersten Arbeiten in den frühen 1970er Jahren bis heute haben seine Bilder die gleiche Zeitlosigkeit und ästhetische Signatur bewahrt. Minkkinens Werk ist eine Hommage an die Beziehungen zwischen Natur und Mensch. Der 1945 in Helsinki geborene Fotograf führt den Betrachter mit viel Empathie zurück zu den Anfängen des Umweltbewusstseins und zu Reformbewegungen, die den Stadtmenschen des Industriezeitalters wieder in Einklang mit der Natur bringen wollten. Es ist, als wolle er die Welt umarmen.

Seine Bilder, fotografiert in mehr als 30 Ländern, sind surreal, spirituell und transformativ, häufig mit humorvollem Unterton. Weltweit veröffentlicht und ausgestellt, befinden sich Minkkinens Arbeiten in den Sammlungen des MoMa, New York, des Museum of Fine Arts, Boston, des Centre Pompidou, Paris, des Musée de l‘Élysée, Lausanne, des Kiasma Museum, Helsinki, des Tokyo Metropolitan Museum of Photography und vielen anderen.

Die Methoden, mit denen diese kühnen Aufnahmen entstehen, sind Jahrzehnte älter als die Verwendung von Photoshop. Stattdessen verlässt er sich auf einen einfachen 9-Sekunden-Auslöser, der es ermöglicht, für jede Aufnahme schnell zu posieren. Er arbeitet in der Regel allein und lässt niemanden durch den Sucher seiner Kamera blicken.


Das Kunstfoyer präsentiert Minkkinens bislang umfangreichste Ausstellung mit 150 Werken noch bis 27. November. Zum ersten Mal übernimmt Arno Rafael Minkkinnen die Gestaltung der eigenen Ausstellung in zum Teil wandfüllenden Formaten. Das Ergebnis ist eine Präsentation mit Gesamtkunstwerk-Charakter, entstanden in Zusammenarbeit mit der Designerin Yolanda Cuorno und der Kuratorin Isabel Siben.

Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.