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Jack Lemmon, Hollywood Studios, Los Angeles, California, 1996 © Abe Frajndlich

Abe Frajndlich – Chameleon

15. Januar 2024

Fotografien von Abe Frajndlich im Kunstfoyer

Chameleon
Yoko Ono and Body Guard, NYC, NY, 21.02.1994 © Abe Frajndlich

Er hat Kreative aus Musik, Kunst und Showbiz porträtiert, die Grenzenlosigkeit der Großstadt surreal abgebildet und die Größen der Fotogeschichte vor die Kamera geholt. Das Kunstfoyer präsentiert mit der Ausstellung „Abe Frajndlich – Chameleon“ die schillernde Themenvielfalt des 1946 in Frankfurt am Main geborenen Fotografen. Auch Facetten seiner Biografie, die zwischen vielen Welten changieren, finden in der Ausstellung ihren Platz.

Zu sehen sind bis 1. April rund 200 Arbeiten ab den 1970er-Jahren. Darunter sind Frajndlichs früheste Vintage-Prints aus Cleveland. Straßen, ob in New York, wo der Fotograf lange Zeit zu Hause war, oder in anderen Orten seiner Lebensreise, sind immer wieder die Bühne seiner Bilder.

Eine zufällige Begegnung in den Straßen Londons mit John Kobal, dem Sammler und Verleger von Hollywood-Porträts des 20. Jahrhunderts, führten Abe Frajndlich dann zu „seinen“ Themen Identität, Freiheit und Fotografie.

Lives I’ve never Lived

Chameleon
Jane Fonda, Cleveland, Ohio, 1970 © Abe Frajndlich

Ein Schwerpunkt der Retrospektive präsentiert Porträts von Künstlerinnen und Künstlern, die Abe Frajndlichs Leben beeinflusst haben. Das sind allen voran die Performerin Rosebud Conway, genannt „Rosie“, sowie Minor White. Der Fotograf und Gründer des Magazins Aperture wurde Frajndlichs fotografischer Mentor. Nach seinem Buch „Lives I‘ve never Lived“ über Minor White beschloss Frajndlich, Bilder von Fotografinnen und Fotografen zu machen, die aus seiner Sicht das 20. Jahrhundert beeinflusst hatten. Daraus wurde „Masters of Light“ – Frajndlichs erste große Serie in Farbe, die als Publikation sowie als Ausstellung von Eastman Kodak zum 150-jährigen Jubiläum der Fotografie produziert wurde.

Jedes dieser inszenierten Bilder der Ikonen spielt ganz individuell auf Aspekte ihres Lebens oder ihrer Arbeit an. Im Auftrag des FAZ-Magazins konnte Frajndlich in den 1980er- und 1990er-Jahren seinen persönlichen Einblick in die amerikanische Kunstszene geben. Beispiele dafür sind Atelier-Stories mit Cindy Sherman, Nancy Spero und David Ireland, die hier übrigens erstmal zu sehen sind.

Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.

Abe Frajndlich – Chameleon

Bild 1 von 4

The Rolling Stones at the launch of “The Bridges of Babylon” album under the Brooklyn Bridge, New York City, NY, July 1997 © Abe Frajndlich


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.