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USA. Reno, NV. Marilyn Monroe on the set of „The Misfits“. 1960 © Inge Morath / Magnum Photos / courtesy CLAIRbyKahn

Inge Morath Homage

18. Januar 2023

Die Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer

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USA. New York, NY. A Llama in Times Square. 1957.
© Inge Morath / Magnum Photos / courtesy CLAIRbyKahn

Das Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung zeigt bis 1. Mai die Ausstellung Inge Morath Homage zum 100. Geburtstag der berühmten Magnum-Fotografin. Inge Morath wurde 1923 in Graz geboren. Die Eltern waren Naturwissenschaftler, ihre Berufstätigkeit führte sie an unterschiedliche Labore und Universitäten in Europa. In den 1930er Jahren zog die Familie nach Darmstadt und dann nach Berlin. Inge Moraths erste Begegnung mit moderner Malerei war die von den Nationalsozialisten organisierte Ausstellung „Entartete Kunst“ im Jahr 1937, die die öffentliche Meinung gegen moderne Kunst aufbringen sollte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Morath als Übersetzerin sowie als Journalistin tätig. 1948 wurde sie von Warren Trabant für „Heute“ engagiert, eine von der US Information Agency in München herausgegebene Illustrierte. Ein Jahr später wurde Morath von Robert Capa eingeladen, für die neue gegründete Agentur Magnum Photos als Redakteurin zu arbeiten. Die Arbeit mit den Kontaktbögen des Gründungsmitglieds Henri Cartier-Bresson aber faszinierte sie. Morath begann auf einer Venedig-Reise zu fotografieren und beschloss, die Fotografie zum Beruf zu machen.

Magnum Photos

England. London. Mrs. Eveleigh Nash at Buckingham Palace Mall. 1953 © Inge Morath / Magnum Photos / courtesy CLAIRbyKahn

1955 wurde sie eingeladen, Vollmitglied bei Magnum Photos zu werden. In den späten 1950er Jahren reiste sie viel, berichtete aus Europa, dem Nahen Osten, Afrika, den USA und Südamerika für Zeitschriften wie „Holiday“, „Vogue“ und „Paris Match“. 1955 veröffentlichte sie, zusammen mit Robert Delpire, ihr erstes Buch „Guerre à la Tristesse“ mit Bildern aus Spanien, 1958 folgte „De la Perse à l’Iran“ mit Fotografien aus dem Iran.

Morath hat bereits in den ersten zehn Jahren ihrer Tätigkeit als Fotografin sehr viel erreicht. Mit Eve Arnold gehörte sie zu den ersten weiblichen Mitgliedern von Magnum Photos, einer bis heute von Männern dominierten Organisation. In der Presse wurde viel über das spielerisch-surrealistische Element geschrieben, das Moraths Werk aus dieser Zeit charakterisiert. Es war durch einen fundamentalen Humanismus geprägt. Diese Motivation wuchs im reifen Werk zu einem Motiv heran, wenn Morath die Widerstandskraft des menschlichen Geistes in extremen Zwangslagen dokumentierte, aber auch seine Manifestation in Ekstase und Freude.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kunstfoyers außerdem in unserem Kalender.


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.