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Die Festspiel-Konzerte sind auch dieses Jahr bemerkenswert und das genaue Studium des Gesamtprogramms der Opernfestspiele ist mehr als angeraten!

Die Münchner Opernfestspiele 2018

12. Juni 2018

Ambition und Wunde/r – ein Programm-Überblick

Mit „Zeig mir deine Wunde“ wurde die neue Spielzeit der Opernfestspiele 2018 betitelt, „weil die Kunst der Oper ein Ort ist, an dem sich der Mensch in seinem Streben, Sein und Hoffen als verletzlich offenbart und wodurch er letztlich erst zu sich selbst findet“, so die Festspielleitung in ihrer Ankündigung. Nun, wie dem auch sei, es sind im – wie immer breit gefächerten – Programm großartige Premieren und Uraufführungen zu finden, zwei Abende sind besonderen Frauen gewidmet und das Format „Oper für alle“ genießt bereits eine Art Kultstatus.

Für die einen ist diese legere Kombination von Oper und Open Air (Moderation Thomas Gottschalk) der Höhepunkt dieser Festspiele, anderen ist es vorbehalten, indoor den Ring der Nibelungen – dirigiert von Kirill Petrenko – oder „Parsifal“ mit Jonas Kaufmann zu genießen, denn namensstiftend gehört natürlich Wagners Parsifal zu den Festspielen 2018; ebenso wie das Projekt der Festspiel-Werkstatt „Zeig mir deine Wunder“ vom Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen, welches sich mythischen Stoffen von Wagner bis Rimsky-Korsakow widmet.

Auf dem ambitionierten Programm der Münchner Opernfestspiele stehen je zwei Premieren und Uraufführungen. Jonas Kaufmann singt mit Parsifal seine siebte Staatsopern-Premiere und gibt sein München-Debüt in der Titelrolle. Eine Vorstellung von Parsifal wird im Rahmen von Oper für alle am 8. Juli 2018 live auf den Max-Joseph-Platz übertragen. Der Eintritt ist wie immer frei. Die zweite Festspielpremiere inszeniert Filmemacher Alex Ranisch, der ab dem 23. Juli im Prinzregententheater ein selten gespieltes Werk von Joseph Haydn auf die Bühne bringt: Orlando Paladino!


Beim Open-Air-Konzert am 21. Juli 2018 auf dem Marstall-Platz dirigiert Michele Mariotti das Bayerische Staatsorchester: Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 von Antonín Dvořák, sowie ausgewählte Arien und Stücke von Giuseppe Verdi. Und wie bereits angekündigt, sind zwei Abende besonderen Frauen gewidmet: Edita Gruberova feiert mit dem Bayerischen Staatsorchester ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum und Elisabeth Kalman leiht in ihrem Programm La Feme, Cent Moik so unterschiedlichen Frauenfiguren wie Weills „Seeräuber Jenny“ oder Bizets „Carmen“ ihre markante Stimme.

Die Festspiel-Konzerte sind auch dieses Jahr wieder bemerkenswert und das genaue Studium des Gesamtprogramms der Münchner Opernfestspiele ist mehr als angeraten.


Weiteres in der Rubrik Oper & Operette und auf der Seite Oper & Operette.