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Familie Flöz bietet großartiges Theater

Verwandlung auf der Bühne

Anfang Februar findet im Prinzregententheater ein ganz besonderes Theater-Highlight statt. Die unheimliche Lebendigkeit der Masken, die schnellen Verwandlungen sowie die Flöz’sche Poesie des „Teatro Delusio“ der Familie Flöz entführen in eine ganz eigene Welt voll abgründiger Komik.

Mithilfe raffinierter Kostüme und einem fantastischen Sound- und Lichtdesign erschaffen lediglich drei Darsteller ganze 29 Figuren und erwecken damit ein komplettes Theater zum Leben. Die Geschichten sprühen vor Witz und Charme und kreieren ein einzigartiges Theatererlebnis. Das Projekt „Teatro Delusio“ spielt gekonnt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt. Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voll anrührender Menschlichkeit.

Vorne wird dabei hinten und hinten wird vorne und während auf der Bühne, die man nur erahnen kann, sämtliche theatralen Genres von der opulenten Oper über wilde Degengefechte und kaltblütige Kabale bis hin zur heißblütigen Liebesszene dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein.

Drei unermüdliche Helfer, von den strahlenden Sternen der Bühne nur durch eine spärliche Kulisse getrennt und doch Lichtjahre entfernt um ihr Glück kämpfen müssen. Ihr Leben im Schatten der Scheinwerfer verbindet sich immer wieder auf wundersame Weise mit der glitzernden Welt des Scheins. Plötzlich stehen sie jedoch selbst auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten!


Die kreativen Köpfe hinter dem „Teatro Delusio“

Paco Gonzáles, Björn Leese, Michael Vogel und Hajo Schüler haben das aktuelle Stück geschrieben. Die Aufführungen finden am 5. und 6. Februar auf einer mehr als imposanten Münchner Bühne statt.

Familie Flöz ist eine internationale Gruppe von Theaterschaffenden aus Berlin. Sie wurde 1996 von Hajo Schüler und Michael Vogel gegründet und ging aus dem Studiengang Pantomime der Folkwang-Hochschule hervor. Besonders beeinflusst wurde die Truppe durch Günter Titt und Pierre Byland sowie die Masken von Amleto Sartori und Erhard Stiefel.

Internationale Bekanntheit erlangten sie durch ihre komödiantischen und poetischen, fast immer non-verbalen Theaterstücke mit Masken. Bisher wurden die Stücke der Familie Flöz in 32 Ländern gezeigt.


Weiteres in der Rubrik Theater und auf der Seite Theater.