Anna, Mascha und Julia

So 1.11. und Mo 2.11., jeweils 20.00 Uhr
nach Texten von Anton Tschechow

An diesem Abend werden die unterschiedlichen Frauenfiguren aus dem Werk Anton Tschechows befreit: Die, die neben den Männern namens Platonow, Iwanow oder Trigorin nie völlig im Rampenlicht stehen, begegnen sich mit ihren individuellen Sehnsüchten und Ängsten auf der Bühne neu: ANNA, NINA, JULIA, MASCHA, IRINA, OLGA, DIE DAME. Die Männer sind zwar nicht verschwunden, doch der Blick auf die Mechanismen in den von Tschechow beschriebenen Gesellschaften verschiebt sich: Scheitern, das Spannungsfeld zwischen Intimität und Freiheit, die Frage nach dem Handlungsspielraum, wären da nicht Norm, Klasse, Geschlechterrollen.

In dieser musikalischen Stückentwicklung setzen sich die Studierenden des 3. Schauspieljahrgangs der Otto Falckenberg Schule ins Verhältnis zu den Figuren und reflektieren durch ihre Augen die Gegenwart. Was bedeutet es heute, zu schwach zu sein, um das Leben zu leben, von dem man träumt? Wie steht es um Abhängigkeiten in Liebesbeziehungen, und wie schafft man es, zu gehen?

Lizzy Timmers ist Performerin und Regisseurin und war bis 2024 künstlerische Co-Leiterin am Theaterhaus Jena. Durch ihre kollektive Arbeitsweise schafft sie es, die individuellen Interessen und Fähigkeiten aus den Spielenden hervorzuholen und sie zu einer humorvollen und ansteckenden szenischen Reise zu verbinden.

Quelle: Veranstalter
Regie: Lizzy Timmers
mit Studierenden des 3. Schauspieljahrgangs der Otto Falckenberg Schule

Theaterkasse, Tel. 2 33-9 66 00 (Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 Uhr, So/ Fei geschlossen), Kartenansage: Tel. 2 33-9 66 01


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