Romeo und Julia

Sa 17.7., Sa 24.7. und Mi 28.7., jeweils 19.30 Uhr
Ballett von Charles Gounod

Romeo erblickt Julia, und sein Schicksal ist entschieden: Mit ganzer Seele liebt er diese junge Frau – und als er sie anspricht, fühlt sie sofort die gleiche starke Liebe zu ihm. Es könnte ein Wunder des Glücks sein, wenn beide Familien nicht seit langer Zeit tödlich verfeindet wären. Alter Hass steht gegen junge Liebe, die sich eine neue Welt erschaffen will …

Shakespeares Klassiker erzählt von einer Generation, die einen Konflikt erbt, den sie nicht verursacht hat, und mit Liebe als Akt des Widerstands antwortet. Gounods Oper aus dem Jahre 1867 verlagert den Konflikt ins Innere der Figuren und zeigt diese Liebe als lyrisches Seelendrama, vom Aufkeimen über höchstes Entzücken bis hin zum erschütternden Ende. Herbert Föttingers Inszenierung verortet sie in der Belle Époque kurz vor dem Ersten Weltkrieg. In Verona herrschen ideologische Gegensätze und erstarrte Machtstrukturen. Kann der Tod der Liebenden in einem solchen Umfeld Versöhnung bewirken oder ist er bitterer Befund politischer Realität?

Quelle: Veranstalter

Leitung: Rubén Dubrovsky, Regie: Herbert Föttinger, Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Ballettensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Karten: Tel. 21 85-19 60 (Mo-Sa 10.00-19.00 Uhr, So & Fei geschlossen)

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Gärtnerplatztheater
Gärtnerplatz 3, 80469 München  

www.gaertnerplatztheater.de

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