
Mittwinter
Zinnie Harris‘ Stück ab 19. Februar im Metropoltheater
Winter in einem entlegenen Ort nach einem langen Krieg: Gesellschaft ist zerbrochen, Nahrung knapp. Maud hat einen toten Pferdekadaver gefunden und zieht ihn hinter sich her. Als sie auf einen alten Mann und dessen hungrigen Enkel trifft, fordert sie einen Tausch: das Pferd gegen den Jungen. Dieser soll die Leere füllen, die der Tod ihres Kindes hinterließ – ein Verlust, den Maud verschweigt. Die Nachricht vom Kriegsende erreicht den Ort, und Mauds Mann, Grenville, kehrt nach zehn Jahren zurück. Er ist vom Kriegsvirus befallen und droht zu erblinden. Anfangs glaubt er Maud, doch als der alte Mann erneut auftaucht und den Jungen zurückfordert, beginnen die Lügen und die fragile Hoffnung Mauds zu zerbrechen. Grenville fragt sich: Ist der Junge wirklich
sein Kind? Und ist Maud die Frau, die sie vorgibt zu sein?
In der zweiten Trilogie erzählt Zinnie Harris von einem fragilen Frieden zwischen zwei Kriegen. „Mittwinter“ beleuchtet, wie Krieg die Identität und Moral einer Gesellschaft verändert.
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