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© pixabay

Pioniere in Ingolstadt

11. Januar 2026

Das Werk von Marieluise Fleißer ab 22. Januar im Münchner Volkstheater

Ingolstadt, 1926. Ein Pioniertrupp kommt zum Brückenbau, und die Soldaten werden als willkommene Abwechslung im geordneten Alltag der Stadt empfangen. Die stellungslose Alma sucht schnell Kontakt zu den fremden Pionieren, während Dienstmädchen Berta dasselbe tun will. Ihr Auserwählter Karl, der regelmäßig von seinen Vorgesetzten schikaniert wird, warnt sie: Wer ihn liebt, muss leiden. Trotzdem sucht Berta bei ihm die Liebe, während Fabian, der ihr den Hof macht, scheitert. Der Rat seines Umfelds lautet: In der Liebe muss ein Mann kalt sein. Das rigide Drucksystem, das die Männer beherrscht, entlädt sich schmerzhaft in jeder Begegnung und reißt unüberbrückbare Kluften im Miteinander.

„Pioniere in Ingolstadt“ ist eines der bekanntesten Werke von Marieluise Fleißer. Mit präziser Sprache zeigt sie, wie gesellschaftliche Ordnungen in den privaten Raum wirken. Lucia Bihler, zuletzt mit „The Lobster“ am Münchner Volkstheater, enthüllt hundert Jahre später die fortwirkenden Muster von Gewalt, Männlichkeit und Misogynie.

Weitere Infos gibt es außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Theater und auf der Seite Theater.

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