Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen
Die neue Sonderausstellung im Jüdischen Museum
Ab 29. April zeigt das Jüdische Museum München die Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Beziehungen“, die das vielschichtige Verhältnis arabisch-jüdischer Lebenswelten neu beleuchtet.
Über Jahrhunderte war diese Beziehung von Nähe und Austausch geprägt, zugleich von Verklärung, Verdrängung und Konflikt. Erst mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Misrachim in Israel rückte die gemeinsame Geschichte wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein. Die Bezeichnung „arabische Jüdinnen und Juden“ gilt dabei als Tabubruch und als politisches Statement.
Die Schau versammelt künstlerische Positionen jüdischer Herkunft, deren Biografie zwischen arabischen und jüdischen Identitäten verortet sind. Anhand historischer Zäsuren und universeller Fragen nach Zugehörigkeit entfaltet sie ein Panorama kultureller, religiöser und politischer Dimensionen. So entstehen neue Perspektiven auf Selbst- und Fremdbilder, auf Erinnerung, Identität und den Umgang mit hartnäckigen Stereotypen in Gegenwart und Geschichte.
Weitere Infos finden Sie außerdem im Kalender.
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