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© wallner | pixabay

unbekleidet | ausgezogen

17. Mai 2026

Der Akt in der kunsthistorischen Forschung

Die Ausstellung „unbekleidet | ausgezogen“ im Zentralinstitut für Kunstgeschichte widmet sich einem der ältesten und zugleich umstrittensten Themen der Kunstgeschichte: dem Akt. Seit Jahrhunderten dient die Darstellung des nackten Körpers als Experimentierfeld für ästhetische Ideale, wissenschaftliche Methoden und gesellschaftliche Normen. Der Titel macht deutlich, dass Nacktheit nie neutral ist. Sie entsteht durch Zuschreibung und Inszenierung – geprägt von Blicken, Erwartungen und Machtverhältnissen zwischen Modell, Künstler und Publikum. In 13 thematischen Kapiteln verfolgt die Schau diese Entwicklung von Johann Joachim Winckelmann bis hin zu heutigen feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Dabei wird der Akt als wandelbares kulturelles Konstrukt sichtbar, das stets um Spannungsfeld gesellschaftlicher Debatten steht. Ergänzende Abgüsse antiker Werke zeigen, wie stark klassische Ideale bis heute nachwirken und wie Reproduktion zur Verbreitung dieser Bildtradition beigetragen hat.

Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.

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