
Die Unmöglichen
Szenische Lesung in der Isarphilharmonie des Gasteig HP8
Ein Labor, drei Möglichkeiten, eine Entscheidung: Mit „Die Unmöglichen“ erreicht ein ebenso kluges wie beklemmendes Gedankenspiel am 15. Mai die Isarphilharmonie im Gasteig HP8.
Im Zentrum steht ein Paar, das mithilfe von künstlicher Befruchtung Eltern werden will – doch mit der Auswahl eines Embryos beginnt ein existenzielles Abwägen über Zukunft, Glück und Verantwortung. Parallel entfalten sich drei potenzielle Lebenswege: Amelie, Max und Fabian. Ihre Geschichten laufen nebeneinander, überschneiden sich, widersprechen sich – und stellen die Frage, ob ein Leben planbar ist oder sich jeder Prognose entzieht.
Die Inszenierung lebt dabei ganz von der Intensität ihres Ensembles. Meret Becker, Matthias Koeberlin und Ronald Zehrfeld verleihen den ungeborenen Figuren eindringliche Präsenz, während Claudia Michelsen und Thomas Loibl ein Paar zeigen, das zwischen Hoffnung und Überforderung taumelt. Devid Striesow führt als souveräner Erzähler durch den Abend.
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