
Filmankündigung – „Girls Don’t Cry“
Sechs Stimmen, eine globale Realität

Mit „Girls Don’t Cry“ bringt die Regisseurin Sigrid Klausmann gemeinsam mit Lina Lužytė einen eindringlichen Dokumentarfilm ins Kino, der ab dem 30. April 2026 zu sehen ist. Der Film begleitet sechs junge Frauen aus unterschiedlichen Teilen der Welt – und zeigt ihre Lebensrealitäten so nah, dass sie lange nachwirken.
Ob in Tansania, Chile, Serbien oder Südkorea: Die Geschichten von Nancy, Sheelan, Selenna, Nina, Paige und Sinai könnten unterschiedlicher kaum sein – und doch verbindet sie ein gemeinsames Ziel: ein selbstbestimmtes Leben.
Der Film zeigt junge Frauen, die gegen gesellschaftliche Zwänge, patriarchale Strukturen und persönliche Schicksalsschläge ankämpfen. Themen wie Flucht vor Genitalverstümmelung, Transidentität, frühe Mutterschaft oder der Druck durch Schönheitsideale werden dabei ebenso sensibel wie direkt behandelt.

Was „Girls Don’t Cry“ besonders macht, ist die respektvolle Nähe zu seinen Protagonistinnen. Durch das Vertrauen, das die Filmemacherinnen aufgebaut haben, entstehen intime Einblicke in Gedanken, Ängste und Hoffnungen – ungeschönt, ehrlich und berührend. Die Jury der Deutsche Film- und Medienbewertung zeichnete den Film dafür mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus.
Trotz der Schwere vieler Themen ist der Film kein reines Drama, sondern auch ein mutmachendes Porträt von Stärke und Selbstbehauptung. Er zeigt, wie junge Frauen weltweit für ihre Rechte kämpfen – und dabei ihre eigene Stimme finden.
Ein wichtiger, bewegender Film, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Hoffnung gibt.
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