
Reigen. Variationen
Uraufführung von Anja Hillings Auftragswerk im Marstalltheater
24 Stunden im Englischen Garten: Zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich Ada, Franzi, Graf, Marco und Eleonore. In zehn Szenen entfaltet Anja Hilling eine zeitgenössische Antwort auf Arthur Schnitzlers „Reigen“ und richtet den Blick auf die fragile Sehnsucht nach Nähe. Nicht der Skandal des Begehrens steht in „Reigen. Variationen“ im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Menschen in einer beschleunigten Welt noch zueinanderfinden.
Eine Technoparty lockt die Figuren in den Park, wo Zufall, Einsamkeit und Hoffnung aufeinandertreffen. Während Graf einem vermeintlichen Onlinedate nachspürt, ringen die anderen mit den Herausforderungen ihres Alltags. Dann zieht ein Sturm auf und erschüttert die vertraute Ordnung. Aus der Katastrophe entsteht jedoch kein Untergangsszenario, sondern ein Raum neuer Möglichkeiten.
Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert das Werk für das Residenztheater. Die Premiere findet am 26. September im Marstalltheater statt.
