
Corinth werden!
Ausstellung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte
Lovis Corinth zählt neben Max Liebermann und Max Slevogt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne in Deutschland. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche entwickelte er ei-
ne Bildsprache, die sich auf biblische und mythologische Szenen sowie auf Stillleben, Porträts und Landschaften bezog.
Zum 100. Todestag des Künstlers zeigt das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München bis 6. März die Ausstellung „Corinth werden! Der Künstler und die Kunstgeschichte“. Im Fokus steht nicht das Werk, sondern die Geschichte seiner kunsthistorischen Einordnung und öffentlichen Wahrnehmung. Wie entsteht ein Künstlerbild? Welche Rolle spielen Ausstellungen, Kataloge, Publikationen und Medien in der Wahrnehmung eines Œuvres?
Die Schau zeigt, wie Lovis Corinth seit dem frühen 20. Jahrhundert betrachtet, bewertet und auch kritisiert wurde. Ein besonderes Highlight ist die digitale Präsentation seiner Skizzenbücher.
Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.
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