
Eine neue Sprache
Der Blaue Reiter in einer Neupräsentation des Lenbachhauses
„Die Sprache der Natur ist eine andere, als die der Kunst. Man kann von einer Sprache in die andre nur übersetzen, nicht abschreiben […]“, sagte Gabriele Münter. Diese Philosophie bildet den Kern der Neupräsentation des Blauen Reiter, der um 1900 als Teil der Secessions-Bewegung entstand. Mit Künstlerinnen und Künstlern wie Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Franz Marc und August Macke suchte die Gruppe nach einer neuen Sprache, um das subjektiv Erlebte sichtbar zu machen. Ihre Werke spiegeln den transnationalen Dialog und das Streben nach einer visuellen Sprache für das Spirituelle wider.
Die Neupräsentation im Lenbachhaus zeigt noch bis 25. Januar circa 240 Werke, darunter Gemälde, Fotografien und Skulpturen, und beleuchtet die Entwicklungen des Blauen Reiter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben sind neu angekaufte sowie lange nicht gezeigte Arbeiten, darunter Werke von Franz Marc, Maria Franck-Marc sowie Moissey Kogan.
Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.
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