
Haar – Macht – Lust: Faszinierende Geschichten rund ums Haar
Symbolik, Macht und Begehren

Haare als Ausdruck von Schönheit, Macht und Rebellion – die Ausstellung „Haar – Macht – Lust“ in der Kunsthalle München zeigt ab 20. März über 200 historische und zeitgenössische Werke, die Kopf- und Körperhaar in all seinen Facetten beleuchten. Von Botticelli bis Laetitia Ky – ein facettenreiches Panorama über Kultur, Politik und Identität.
Haare sind weit mehr als ein modisches Accessoire. Sie erzählen von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, Macht, Widerstand und Sinnlichkeit. In der Ausstellung werden historische Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Couture-Kreationen und Designobjekte zu einem kulturübergreifenden Dialog rund um das Thema Haar vereint.
Künstlerische Vielfalt: Von Renaissance bis Gegenwart

JOB, 1896
Lithografie, 60 x 46 cm
Foto: © MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien
Die Besucher*innen begegnen über 200 Werken von internationalen Künstler*innen und Designer*innen wie Sandro Botticelli, Giorgio Vasari, Jean-Baptiste Carpeaux, Alfons Mucha, VALIE EXPORT und Laetitia Ky. Die Exponate zeigen, wie Frisuren seit Jahrtausenden Identität, Status und Geschlecht kommunizieren – von Perücken im Alten Ägypten bis zu zeitgenössischen Statements in Fotografie und Performance.
Haare können mehr als nur schmücken: Sie stehen für Rebellion, kulturelle Identität und Selbstermächtigung. Punkfrisuren, Afros oder das unbedeckte Haar von Frauen bei Protestbewegungen werden so zu kraftvollen Symbolen, während das Schneiden der Haare historisch auch Unterwerfung und Demütigung ausdrücken konnte.
Besucherinfos
- Wann: 20. März bis 4. Oktober 2026
- Wo: Kunsthalle München, Theatinerstraße 8, 80333 München
- Öffnungszeiten: täglich außer Mittwoch 10.00 bis 18.00 Uhr, freitags 10.00 bis 20.00 Uhr
- Website: www.kunsthalle-muc.de
Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.
