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Vertriebene am Zugfenster © SDI

Human und menschlich …?

11. Juli 2026

Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen

Vor 80 Jahren verloren mehr als zwei Millionen Deutsche aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik ihre Heimat. Fast die Hälfte davon kamen nach Bayern. Mit den alliierten Siegermächten war die Vertreibung der Sudetendeutschen auf der Basis eines „human transfers“ vereinbart worden. Die regulierte Vertreibung sollte „human und menschlich“ verlaufen.

An dieses Ereignis erinnert die neue Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“, die zwischen 18. Juli bis 10. Januar im Sudetendeutschen Museum zu sehen ist. Die Schau behandelt das Phänomen von Vertreibungen, die Planungen zur Vertreibung der Sudetendeutschen 1939 bis 1945, den Verlauf der verschiedenen Phasen und die Ankunft in der neuen Umgebung. Erstmals werden digitalisierte Transportlisten aus dem zentralen Militärarchiv in Prag präsentiert. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, zur Vernissage am 17. Juli um 19 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Infos finden Sie außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.

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