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Karikatur von Paul Citroen © VG Bild- Kunst, Bonn / Bauhaus-Archiv Berlin

Jecheskiel David Kirszenbaum

29. Oktober 2022

Karikaturen zum Zeitgeist der Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum ist ein herausragendes Beispiel eines verfemten, vergessenen Künstlers. Dabei stand ihm eine große Zukunft bevor, als er 1923 als Student am Staatlichen Bauhaus in Weimar angenommen wurde. Dort experimentierte er mit ostjüdischen Motiven, die er mit den abstrakten Stilmitteln seiner Lehrer Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger kombinierte. In seiner künstlerischen Qualität häufig mit Marc Chagall verglichen, brach er 1926 als Maler und Karikaturist auf in die freie linksliberale Kunstszene Berlins. 1933 floh Kirszenbaum mit seiner Frau nach Paris und wurde Mitglied der École de Paris.

Etwa 600 der Werke Kirszenbaums vernichteten die Nazis während der Besatzung Frankreichs. Die Ausstellung, die noch bis 18. Dezember in der MVHS-Galerie Freimann zu sehen ist, zeigt fokussiert seine Karikaturen, die den polnischen Künstler zu einem kritischen Zeitzeugen der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Weimarer Republik werden ließen.


Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.