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Erleben Sie die Ballettfestwoche 2026 in München: Premiere von Common Ground, klassische Handlungsballette wie Onegin, La Sylphide, Illusionen – wie Schwanensee sowie moderne Highlights im Triple Bill Waves and Circles. Vom 28. März bis 4. April im Nationaltheater München © Huanhuan Wang

Ballettfestwoche 2026

5. März 2026

Premieren und Höhepunkte am Nationaltheater

Wenn sich Ende März die Türen des Nationaltheaters zur Ballettfestwoche 2026 öffnen, verwandelt sich München erneut in ein Zentrum internationaler Tanzkunst. Vom 28. März bis 4. April präsentiert das Bayerisches Staatsballett eine facettenreiche Festwoche, die das gesamte Spektrum des Repertoires sichtbar macht: von modernen choreographischen Handschriften über poetische Tanzbilder bis hin zu großen klassischen Handlungsballetten.

Den Auftakt bildet die Premiere des dreiteiligen Abends „Common Ground“ am 28. März im Nationaltheater München. Drei international renommierte Choreographen – Alexander Ekman, Johan Inger und Jiří Kylián – stellen die Frage nach den gemeinsamen Grundlagen künstlerischen Schaffens. Humor, Reflexion und poetische Bildkraft verbinden sich zu einem Dialog unterschiedlicher Generationen und Perspektiven des zeitgenössischen Tanzes. Während Ekman und Inger erstmals Arbeiten beim Bayerischen Staatsballett präsentieren, kehrt Kyliáns atmosphärisch dichtes Werk „Bella Figura“ auf die Münchner Bühne zurück.

Von Klassik bis Moderne

Neben der Premiere zeigt die Festwoche auch eindrucksvoll die Bedeutung großer erzählerischer Ballette im Repertoire des Ensembles. Drei Abende sind bedeutenden Werken der Ballettgeschichte gewidmet: „Onegin“ von John Cranko, „La Sylphide“ von Pierre Lacotte sowie „Illusionen – wie Schwanensee“ von John Neumeier. Diese Klassiker verbinden literarische Stoffe, romantische Tradition und psychologische Erzählkunst mit der virtuosen Technik des klassischen Balletts.

Zum Abschluss der Festwoche richtet sich der Blick erneut auf die Vielfalt moderner Tanzsprachen. Im Triple Bill „Waves and Circles“ treffen die choreographischen Handschriften von William Forsythe, Emma Portner und Maurice Béjart aufeinander. Ihre Werke eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Bewegung, Rhythmus und Körper – von experimenteller Formensprache bis zu expressiver Tanztheatralik.

So spannt die Ballettfestwoche 2026 einen weiten Bogen: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen klassischer Tradition und innovativer Choreographie. Für das Publikum bietet sich die seltene Gelegenheit, die künstlerische Bandbreite des Bayerischen Staatsballetts innerhalb weniger Tage konzentriert zu erleben. Ein Fest für alle, die Tanz als lebendige Kunstform entdecken oder neu erleben möchten.

Mehr Infos und Tickets unter www.staatsballett.de und natürlich in unserem Kalender.

"Bella Figura" aus "Common Ground" am 28. und 29. März

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Neun Tänzer*innen bewegen sich zu barocker Musik in einem Spiel aus Licht, Körper und Raum. Jiří Kyliáns poetisches Meisterwerk "Bella Figura" kreist um Schönheit, Verletzlichkeit und die Frage, ob wir nicht unser ganzes Leben lang Rollen spielen. © S. Gherciu


Weiteres in der Rubrik Ballett und auf der Seite Ballett.

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