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Der MaxChor © Lucio Benagli

MaxChor München – Donizettis Requiem zu Allerheiligen im Herkulessaal

8. Oktober 2026

Tief emotionale Klänge, die verbinden

MaxChor MünchenDer MaxChor München, der Coro Città di Piazzola sul Brenta und hochkarätige Solistinnen und Solisten bringen Gaetano Donizettis bewegendes Requiem am 31. Oktober erstmals in den Herkulessaal – ergänzt durch Ausschnitte aus Johann Simon Mayrs Atalia.

Zu Allerheiligen und Allerseelen sind Erinnerung, Abschied und die Verbundenheit mit Verstorbenen besonders gegenwärtig. Gaetano Donizettis Requiem gibt Trauer, Barmherzigkeit und der Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben eine große Stimme. „Dieses Werk zwischen Trauer und Trost, dramatischer Kraft und stiller Innigkeit erhält gerade in dieser Zeit eine besondere Aktualität„, betont der musikalische Leiter des MaxChors, Gerald Häußler. Ergänzt wird das Requiem durch selten aufgeführte Ausschnitte aus Johann Simon Mayrs geistlichem Drama Atalia.

Die Aufführungen in München und Ingolstadt stehen zugleich für eine besondere musikalische Freundschaft: Nach einem gemeinsamen Konzert mit dem Coro Città di Piazzola sul Brenta im Juni in Italien reisen die italienischen Sängerinnen und Sänger nun nach Bayern. Eine Begegnung, die Menschen, Städte und zwei musikalische Traditionen miteinander verbindet. „Musik schafft dabei eine Verbundenheit, die weit über das gemeinsame Singen hinausgeht„, so Gerald Häußler.

Gewinnspiel, MaxChor München, 1125MaxChor
Gerald Häussler © MaxChor

Eine besondere Verbindung besteht auch historisch zwischen den beiden Komponisten. Johann Simon Mayr zählte zu den wichtigsten Lehrern Donizettis. Der in Ingolstadt geborene Komponist wirkte in Italien und förderte in Bergamo den jungen Donizetti. Atalia, 1822 in Neapel uraufgeführt, wurde 2003 in Ingolstadt erstmals konzertant präsentiert. Donizetti komponierte sein Requiem 1835 nach dem überraschenden Tod seines nur 33 Jahre alten Komponistenkollegen Vincenzo Bellini. Uraufgeführt wurde das Werk allerdings erst 1870 in Bergamo.

Bei beiden Konzerten steht eine hochkarätige Besetzung auf der Bühne: der MaxChor München, der Coro Città di Piazzola sul Brenta, die Kammerphilharmonie Ingolstadt und internationale Sängerinnen und Sänger, darunter Solistinnen und Solisten der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Rundfunkchors. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Gerald Häußler.

Die deutsch-italienische Begegnung erhält 2026 noch eine weitere Bedeutung: Das gemeinsame Musizieren steht im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Der italienische Generalkonsul hat aus diesem Anlass die Schirmherrschaft übernommen.

Das Projekt wird von der Internationalen Simon-Mayr-Gesellschaft, vom Bezirk Oberbayern und von der Stiftung „Baronin de Bassus“ unterstützt.

31. Oktober 2026, 19 Uhr
Herkulessaal der Münchner Residenz

Tickets über MünchenTicket

Karten für das Konzert gibt es noch bis Sonntag, den 18. Oktober bei unserem Gewinnspiel zu gewinnen.


Weiteres in der Rubrik Klassik und auf der Seite Klassik.

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