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Literatur, Musik und Kunst im Zeichen eines universellen Begriffs. © Rebecca Aldernet

Literaturfest München 2026 – Freiheit als künstlerischer Dialog

1. April 2026

Ein Festival über einen der wichtigsten Begriffe unserer Zeit

Das Literaturfest stellt vom 21. bis 30 April in seiner zweiten Frühjahrsausgabe einen zentralen Begriff ins Zentrum: „Freiheit!“. Kuratiert von Dana Grigorcea versteht sich das Festival als offener Raum für Literatur, Musik, Kunst und gesellschaftliche Debatten.

Freiheit wird dabei nicht nur als politischer Wert betrachtet, sondern als kreative Kraft, die sich in Sprache, Musik und künstlerischem Ausdruck entfaltet. Internationale Gäste, interdisziplinäre Formate und neue Kooperationen prägen das Programm und machen das Literaturfest zu einem vielschichtigen Erlebnis im Literaturhaus München.

Eröffnung: Stimmen, Perspektiven und künstlerische Impulse

Prägende Stimmen aus Kunst und Gesellschaft kommen nach München – darunter die Künstlerinnen Maria Kalesnikava und Maria Aljochina („Pussy Riot“), die mit unbändiger Energie ihre Freiheit behaupten sowie der Künstler Dan Perjovschi. Ergänzt wird das Programm durch musikalische Beiträge und Gespräche, die den Begriff Freiheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

Die Münchner Schiene eröffnet zudem Einblicke in die lokale Literaturszene und zeigt, wie Literatur entsteht, diskutiert und weitergedacht wird.

Literaturfest München 2026

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Dan Perjovschi entwickelt seine Zeichnungen live – direkt im Dialog mit dem Publikum. © Pirje Mykkaenen

Literatur zwischen Sprache, Musik und Zeitgeschichte

Das Festival erweitert den literarischen Raum bewusst um musikalische und performative Elemente. Künstler wie Daniel Kahn verbinden Literatur mit Klang, während Kooperationen mit der Bayerische Staatsoper neue Perspektiven auf die Oper als erzählerische Kunstform eröffnen.

Veranstaltungen wie „I Have a Dream …“ greifen historische und aktuelle Diskurse auf und verbinden Texte aus unterschiedlichen Epochen zu einem vielstimmigen Panorama. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen individuellen und kollektiven Freiheitsbegriffen.

Dan Perjovschi: „Freedom of Expression“ als lebendiger Prozess

Ein zentrales künstlerisches Element des Festivals ist die Ausstellung von Dan Perjovschi mit dem Titel „Freedom of Expression“. Vom 22. bis 30. April verwandelt sich das Foyer des Literaturhauses in einen offenen Denk- und Zeichenraum.

Perjovschi, der in Rumänien unter der Ceaușescu-Diktatur aufwuchs, verarbeitet in seinen Arbeiten Erfahrungen von Zensur, Kontrolle und politischer Einschränkung. Seine Kunst reagiert unmittelbar auf gesellschaftliche Themen wie Macht, Migration, Krieg oder Medien – reduziert auf wenige Linien, Symbole und Wortspiele.

Dabei ist Humor kein Nebeneffekt, sondern Teil seiner künstlerischen Strategie: Lachen schafft Distanz, öffnet Perspektiven und ermöglicht Reflexion. Seine Werke entstehen ortsgebunden, live und im Austausch mit dem Publikum – sie sind bewusst vergänglich und entwickeln sich Tag für Tag weiter.

Diese Offenheit macht Perjovschis Arbeit zu einer idealen künstlerischen Begleitung des Literaturfests: Kunst als Prozess, als Dialog und als stetige Auseinandersetzung mit dem Begriff Freiheit.

Freiheit als Bewegung, Austausch und gemeinsames Nachdenken

Das Literaturfest München versteht Freiheit nicht als festen Zustand, sondern als dynamischen Prozess. Zwischen Lesungen, Gesprächen, Musik und künstlerischen Interventionen entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und neue Verbindungen entstehen können.

So wird das Festival zu einem Ort, an dem Freiheit nicht nur thematisiert, sondern erlebt wird – vielstimmig, offen und im stetigen Dialog zwischen Kunst, Publikum und Gegenwart.

Weitere Informationen im Kalender und auf der offiziellen Webseite des Literaturfestes.


Weiteres in der Rubrik Literatur & Lesungen und auf der Seite Literatur & Lesungen.

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