
„Das Ungesagte“ – Dokumentarfilm über NS-Vergangenheit mit Paneldiskussion in München
Am 14. Januar zeigt das Kino Astor im ARRI München den eindrucksvollen Dokumentarfilm „Das Ungesagte„. Die Regisseur*innen Patricia Hector und Lothar Herzog widmen sich einem lange verdrängten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: dem Schweigen in deutschen Familien über ihre Verstrickung ins NS-Regime.
Der Film verbindet psychologisch-dokumentarische Beobachtungen mit bewegenden persönlichen Geschichten. Zeitzeugen und Betroffene berichten von Erinnerungen, Emotionen und der Last des langjährigen Schweigens. Ergänzt wird die Perspektive durch jüdische Überlebende, die die Dimension von Verfolgung und Ausgrenzung in den Fokus rücken. Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, ist „Das Ungesagte“ ein schonungsloser, zugleich berührender Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Selbstreflexion.
Die Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, direkt mit Expert*innen und Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Fragen über das Schweigen in Familien, die Verantwortung der Nachkriegsgenerationen und den Umgang mit Erinnerung werden offen diskutiert – ein Abend, der sowohl informiert als auch bewegt.
München: Kinotermin mit Paneldiskussion
Im Rahmen der bundesweiten Kinotour findet eine besondere Veranstaltung in München statt:
📅 Mittwoch, 14. Januar 2026
🕚 19.00 Uhr
📍 Astor Filmlounge im ARRI, München
🎥 Vorführung mit englischen Untertiteln
💬 Im Anschluss: Diskussionspanel
Gäste:
- Regie-Duo Patricia Hector und Lothar Herzog
- Thorsten Schaumann (Leiter der Int. Filmtage Hof)
Kinotermin & Infos:
https://muenchen.premiumkino.de
Trailer & erste Eindrücke:
👉 Trailer auf Vimeo ansehen
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