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© Geoffroy Schied

Die englische Katze

9. Januar 2026

Die Inszenierung von Christiane Lutz im Cuvilliés-Theater

Hans Werner Henze ließ sich für seine 1983 komponierte Oper „Die englische Katze“ von einer Erzählung Honoré de Balzacs inspirieren. Das Libretto schrieb der englische Autor Edward Bond, mit dem Henze bereits bei seiner Oper „We Come to the River“ zusammengearbeitet hatte. Während Letztere ein starkes Antikriegs-Plädoyer war, wirkt „Die englische Katze“ auf den ersten Blick unpolitisch und harmlos.

Die Geschichte dreht sich um den alten Kater Lord Puff, Präsident einer vegetarischen „Gesellschaft zum Schutz der Ratten“, und seiner jungen Frau Minette, die sich in den Kater Tom verliebt. Die Geschichte endet tragisch: Minette wird ertränkt, Tom hinterhältig ermordet. Die heuchlerische Katzen-Gesellschaft bleibt ungeschoren.

Musikalisch verbindet Henze neoklassische Elemente mit traditionellen Formen wie Cavatine, Arie und Walzer, wodurch das Stück trotz seiner Leichtigkeit eine scharfe Satire auf die Gesellschaft bietet. Die Inszenierung von Christiane Lutz ist ab 25. Januar im Cuvilliés-Theater zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.


Weiteres in der Rubrik Theater und auf der Seite Theater.

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