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Marie Schleefs „(Münchner) Verkehr“ setzt sich mit der Tanzpionierin Valeska Gert und ihrer expressionistischen Bewegungssprache auseinander.
„(Münchner) Verkehr“ von Marie Schleef folgt den Spuren der Tanzpionierin Valeska Gert.
Konstantin Schumann © Judith Buss

Auf den Spuren einer Tanzpionierin

7. Oktober 2026

Marie Schleef inszeniert Valeska Gert neu

Vor 100 Jahren tanzte Valeska Gert, einst Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und Ikone des expressionistischen Tanzes, den Berliner Großstadtverkehr samt Unfall auf die Bühne – exzentrisch, hektisch, kompromisslos. Regisseurin Marie Schleef begibt sich mit „(Münchner) Verkehr“ nun auf die Spuren dieser choreografischen Pionierin und übersetzt ihre Versuchsanordnung in die Gegenwart: eine Auseinandersetzung mit Tempo, Nervosität und dem ewigen Fluss der Großstadt, verdichtet zu einer eigenwilligen Bewegungssprache zwischen Erbe und Erneuerung. Gerts Diktum „Man wird schneller vergessen, als man denkt“ gibt dabei den melancholischen Grundton vor. Premiere feiert die Produktion am 16. Oktober in der Therese-Giehse-Halle – jenem Probenbühnen-Ort, der Raum für genau solche experimentellen Formen bietet.

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Weiteres in der Rubrik Theater und auf der Seite Theater.

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