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Anleitung ein anderer zu werden © Isabel Machado Rios

Radikal jung 2026

7. April 2026

Das Festival mit jungen Talenten im Bereich der Theaterregie

Vom 24. April bis 3. Mai versammelt „Radikal jung“ erneut herausragende Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure aus dem deutschsprachigen Raum sowie darüber hinaus. Das Festival präsentiert zwölf bemerkenswerte Inszenierungen. Diese loten die ästhetische Grenzen aus, befragen Klassiker neu und bringen aktuelle Stoffe mit großer Dringlichkeit auf die Bühne.

In „Antigone: Tragödie nach Sophokles“ von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Mikheil Charkviani (Staatstheater Wiesbaden) trifft antiker Stoff auf zeitgenössische Sprachmacht. In „Hello“ (Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim) zeigt Olivia Hyunsin Kim eine kraftvolle Arbeit zwischen Choreografie, Performance und politischer Intervention.

Mit „Opera of Hope“ bringt Mable Preach eine Produktion von Kampnagel nach München, die Musiktheater als kollektiven Möglichkeitsraum denkt. Alina Fluck widmet sich mit „Minihorror“ von Barbi Marković (Theater Magdeburg) den Abgründen des Alltäglichen. Aus Marseille kommt Nolwenn Peterschmitt mit „Unruhe“ (Groupe Crisis), einer Arbeit über gesellschaftliche Erschütterungen.

Radikal jung München,
Antigone © Max Borchardt

Am Maxim Gorki Theater inszenierte Marco Damghani sein eigenes Stück „Die Allerletzten„. Es ist eine Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit und Ausschluss. Milena Michalek bringt mit „Der Idiot“ nach Fjodor M. Dostojewski und einem Text von Clara Kroneck (Theater Münster) einen vielschichtigen Klassiker auf die Bühne.

Lena Reißner entwickelt mit „Heidi„, einer Koproduktion von Theater Freiburg sowie Theater Neumarkt Zürich, ein neues Stück über Heimat. Anna Marboe zeigt mit „Die Nashörner“ von Eugène Ionesco am Münchner Volkstheater eine hellwache Parabel auf gesellschaftliche Verrohung.

Chiara Liotine adaptiert „Anleitung ein anderer zu werden“ von Édouard Louis am Thalia Theater, während Lily Kuhlmann an der Vagantenbühne mit Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ eine tragische Komödie neu befragt. Den Abschluss bildet Aram Tafreshian mit der Uraufführung „Der Zauberer von Öz – Eine Fußballtragödie“ von Akın Emanuel Şipal am Theater Bremen.

„Radikal jung“ zeigt dabei eine Generation von Regisseurinnen und Regisseuren, die mit formaler Entschiedenheit und politischer Wachheit auf eine Gegenwart reagieren, die nach neuen Erzählungen verlangt. Das Festival bleibt damit ein Seismograf für die Zukunft des Theaters.

Hier geht es zum Spielplan der diesjährigen Festival-Ausgabe. Weitere Infos finden Sie außerdem im Kalender und auf der Website des Festivals


Weiteres in der Rubrik Theater und auf der Seite Theater.

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