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1984

1984

Do 16.4. bis Sa 18.4., Mi 22.4. und Do 23.4., jeweils 19.30 Uhr
nach George Orwell

Im Staat Ozeanien: Die allmächtige Einheitspartei überwacht alles und jeden rund um die Uhr. Überall hat der große Bruder seine Augen und Ohren - zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert. Winston Smith arbeitet im "Ministerium für Wahrheit". Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bewohner Ozeaniens selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbständig und führt heimlich Tagebuch. Winston verliebt sich in seine Kollegin Julia, und beide beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier.

George Orwell schrieb den Roman 1984 anno 1948. Die gedrehte Jahreszahl gab dem rasch weltberühmt gewordenen Buch den Titel. 1948 schien es ein Blick in eine sehr weit entfernte, dystopische Zukunft. Auch im realen Jahr 1984 bestand noch nicht viel Grund zur Sorge. 40 Jahre später sieht das ganz anders aus: Die totale Überwachung ist inzwischen technisch möglich. In der einen Atommacht scheint man sich an Neusprech (Krieg ist Frieden, Wahrheit ist Lüge.) zu gewöhnen, die andere bricht alle Verträge und überfällt ihren Nachbarn. Dass eine Diktatur unsere bei Google, Facebook, Amazon & Co. freiwillig hinterlassenen Daten requiriert und nach Belieben Persönlichkeitsprofile und Selektionslisten erstellt, scheint plötzlich durchaus denkbar. Immer mehr Demokratien werden bedrängt, Diktatoren zeigen offen ihre Machtgelüste (China, USA, Russland, Türkei, Ungarn, Argentinien.). Eine höchst unangenehme Situation. Deshalb ist es so wichtig, dass wir 1984 gerade jetzt zeigen, um möglichst viele Menschen zu sensibilisieren und wachzurütteln.

Quelle: Veranstalter

Regie: Johannes Pfeifer
mit Benedikt Zimmermann, Pia Kolb, Lutz Bembenneck, Marcus Widmann und Georg Stürzer

Karten: Theaterkasse, Tel. 18 90 47 54


Hoftheater München
Plinganserstr. 6, 81369 München
hof.theater

Rubrik Theater, Ballett, Oper | Theater anzeigen

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