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Dionysos

Dionysos

Mi 8.7. (Premiere), Do 9.7., So 12.7., Di 21.7., Mi 22.7., So 26.7. bis Di 28.7. und Fr 31.7., jeweils 20.00 Uhr
von Euripides

Dionysos oder Bacchos, der Gott des Weines, des Rausches, der Ekstase, feiert in den Bacchen von Euripides nochmals ein Fest. Und was für eines! Dionysos, erzürnt darüber, in seiner Heimat Theben von den Bewohnern nicht als Gott erkannt und anerkannt zu werden, lässt seine Macht und Muskeln spielen: Er vereint eine Schar Gläubiger hinter sich und lässt diese im wilden Rausch und Ekstase seine Zweifler und Widersacher vernichten, hier Pentheus, der amtierende König von Theben...

Dionysos ist ein Stück über den Kampf des Irrationalen mit dem Rationalen. Eine archaische Metapher über Leben und Tod, über Werden und Vergehen, über Dialektik im weitesten Sinn. Euripides' letztes und brutalstes Stück, das unsere irrationalen Seiten und Sinne ansprechen will, entzieht sich einer klaren und eindeutigen, sowie rationalen Interpretation genauso, wie sich der Gott Dionysos selbst der reinen Vernunft und Ratio entzieht. "Nah ist und schwer zu fassen der Gott" Hölderlin.

Nur soviel wird klar: ein Erkennen, Annehmen und Ausloten dieser rationalen und irrationalen Anteile in uns selbst, unser Mut zum Rausch, zur Ekstase und gleichzeitig auch zu mehr Vernunft, täte uns allen in unserer heutigen Welt mehr als gut...

Quelle: Veranstalter

Regie: Sven Schöcker
mit den Theaterspielen Glyptothek

Karten: an allen bek. VVK-Stellen



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