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Meister und Margarita

Meister und Margarita

Sa 4.4., Do 9.4., Mo 13.4.* und Sa 18.4.*, jeweils 19.00 Uhr (*Einführung: 18.30 Uhr)
nach Michail Bulgakow

Der Teufel ist in Moskau. Als ausländischer Tourist getarnt bringt er mit seinen kuriosen Gehilfen das Chaos in die Stadt, entlarvt banale Gier, eine von Willkür geprägte Bürokratie und die korrupten Machenschaften der ordentlichen Leute.

Die junge Margarita geht einen Pakt mit dem Teufel ein, um ihre große Liebe, den Schriftsteller und "Meister", zu retten: Als dessen Stück über Pontius Pilatus in vorauseilendem Gehorsam von der Theaterleitung abgesagt wird, begibt sich der Meister freiwillig in die Psychiatrie. Der Teufel behauptet wiederum, er kenne Pontius Pilatus persönlich und sucht nach Erlösung für den Meister und für Margarita. Bulgakows Meisterwerk ist eine wilde, surreal-poetische Mischung aus Satire, Liebesgeschichte und metaphysischem Thriller.

Bulgakow, 1891 in Kiew geboren, leidet bis zu seinem Tod 1940 in Moskau unter stalinistischen Repressionen. Unzensiert erscheint sein Roman erst 1967 in Paris und wird sofort Kult: Wie kommt das Böse in die Welt? Muss es existieren, weil es das Gute erst bedingt? Ist die Feigheit die größte Sünde überhaupt?

Jette Steckel stellt mit ihrer neuen Inszenierung die Frage nach der Bedeutung der großen moralischen Instanzen für unser Leben in einer aufgeheizten und orientierungslosen Gegenwart.

Quelle: Veranstalter

Regie: Jette Steckel
mit Erwin Aljukić, Elias Krischke, Christian Löber, Linda Pöppel, Wiebke Puls u.a.

Theaterkasse, Tel. 2 33-9 66 00 (Mo-Sa 11.00-19.00 Uhr, So & Fei geschlossen), Kartenansage: Tel. 2 33-9 66 01



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