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© Bayerisches Nationalmuseum

Liminal Spaces – Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser

17. September 2026

Zwischenwelten aus Licht, Farbe und Glas

Menschenleere Räume, geheimnisvolle Zwischenzustände und eine eigentümliche Verbindung von Distanz und Tiefe: Die Studioausstellung „Liminal Spaces“ im Bayerischen Nationalmuseum widmet sich ab dem 24. September der Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser.

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„Liminal Spaces“: Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser im Bayerischen Nationalmuseum.
Kilroy © Fride Wirtl-Walser

Liminal Spaces – der Begriff bezeichnet Räume, die wie aus der Zeit gefallen wirken und zwischen Vergangenheit und Zukunft stehen. Solche uneindeutigen Orte prägen das Werk der 1932 geborenen Künstlerin. Ihre Bilder zeigen natürliche und künstliche, konkrete und abstrakte Räume, die vertraut erscheinen und sich zugleich einer eindeutigen Zuordnung entziehen.

Wirtl-Walser studierte Bildhauerei an der Stuttgarter Kunstakademie sowie Malerei und Glaskunst an der Münchner Kunstakademie. Sie lebt im oberbayerischen Peiting und zählt zu den bedeutenden Vertreterinnen der zeitgenössischen Hinterglasmalerei.

Die besondere Wirkung ihrer Arbeiten entsteht auch durch die Technik. Bei der Hinterglasmalerei wird die Farbe auf der Rückseite der Glasscheibe aufgetragen. Die Betrachtenden sehen das Bild dadurch durch eine glatte, kühle Oberfläche hindurch. Lichtbrechung und Raumtiefe verbinden sich mit der intensiven Leuchtkraft der Farben und verleihen den Motiven eine bisweilen surreale Wirkung.

Zu sehen sind 38 Hinterglasbilder aus einer großzügigen Schenkung der Künstlerin an das Bayerische Nationalmuseum im Jahr 2025. Die Arbeiten geben Einblick in Wirtl-Walsers künstlerische Gedankenwelt und kreisen um Räume, die zwischen dem Konkreten und dem Abstrakten, dem Vertrauten und dem Unheimlichen angesiedelt sind.

„Liminal Spaces“ lädt damit zu einem besonderen Blick auf die Möglichkeiten zeitgenössischer Hinterglasmalerei ein. Die Ausstellung verbindet eine traditionsreiche Technik mit einer Bildwelt, in der Räume zu offenen, rätselhaften und bisweilen irritierenden Zwischenwelten werden.

Die Studioausstellung ist vom 24. September 2026 bis 17. Januar 2027 im Bayerischen Nationalmuseum zu sehen und im regulären Museumseintritt enthalten.

🔎 Weitere Infos …


Weiteres in der Rubrik Ausstellungen und auf der Seite Ausstellungen.

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