
Pieter Bruegel d. Ä., Das Schlaraffenland, 1567, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München © www.sammlung.pinakothek.de/artwork/01G1P9YLkE
Mehr als ein Gemälde
Die Geschichte hinter Bruegels „Schlaraffenland“
Mit der Sonderausstellung „Das ‚Schlaraffenland‘ von Pieter Bruegel d. Ä. und seine Erwerbsgeschichte – Ein Beispiel jüdischen Mäzenatentums zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ rückt die Alte Pinakothek ab 29. September ein Meisterwerk der Sammlung in den Fokus. Die Schau aus der Reihe „All Eyes On“ beleuchtet die künstlerische Bedeutung des berühmten Gemäldes und zeichnet seine bewegte Geschichte nach: vom Besitz Kaiser Rudolfs II. über die Sammlung Richard von Kaufmann bis zur Versteigerung 1917 und dem Erwerb für München.
Die Präsentation würdigt zugleich das Engagement jüdischer Mäzene, die zum Ausbau der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen beitrugen und während der NS-Zeit ausgegrenzt und ermordet wurden.
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