
Highlights zwischen Klassik und Moderne
Die Spielzeit 2026/27 des Bayerischen Staatsballetts
Die neue Spielzeit eröffnet mit einem Klassiker der Ballettgeschichte: John Neumeiers „Die Kameliendame“ kehrt ab 20. September auf den Spielplan zurück. Bereits am Vortag lädt die Bayerische Staatsoper mit ihrem traditionellen UniCredit Eröffnungsfest zum gemeinsamen Start in die neue Saison und zu einem Blick hinter die Kulissen ein.
Im Oktober gastiert das Bayerische Staatsballett mit John Neumeiers „Illusionen – wie Schwanensee“ im Festspielhaus Baden-Baden – im Mai kehrt das Werk auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. Ebenfalls im Oktober ist „Common Ground“ erneut zu erleben. Das Werk vereint Witz, Ästhetik und zeitgenössische Tanzkunst.

Im November feiert „Carpathia – Der Mythos der Untoten“ seine Uraufführung. Das Ballett erzählt die Legende um Graf Dracula. Für die Choreografie konnte der international gefeierte Choreograf Edward Clug gewonnen werden.
Zur Vorweihnachtszeit steht mit „Der Nussknacker“ ein weiterer Klassiker auf dem Programm.
Im neuen Jahr präsentiert sich Laurent Hilaire erstmals seit seinem Amtsantritt als Ballettdirektor selbst als Choreograf. Mit seiner Interpretation von „Giselle“ nach Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa verleiht er dem Werk durch zeitgemäße Choreografie, Mimik und Gestik neue Tiefe, während Bühnenbild und Ausstattung erhalten bleiben.
Für junges Publikum schufen das Choreografenduo Eliana Stragapede und Borna Babić das neue Kindertanzstück „Das Vier-Farben-Land“, das am 9. Januar Premiere feiert.
Am 6. Februar kehrt der Triple Bill „Waves and Circles“ zurück. Auf dem Programm stehen „Blake Works I“ von William Forsythe, „Megahertz“ von Emma Portner und Maurice Béjarts gefeierter „Boléro“. Im Mai wird Christopher Wheeldons Märchenballett „Cinderella“ aufgeführt.
Zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele im Juni präsentiert das Ensemble die Ballettgala „Glanzlichter“ und begrüßt dazu internationale Gasttänzer. Die Reihe „Ballett extra“ mit Probenbesuchen, Vorträgen, Talks im Café Luitpold sowie Filmvorführungen in Kooperation mit dem Kino „Theatiner Filmkunst“ bleibt fester Bestandteil des Programms.
Im April ist mit „Orpheus und Eurydike“ ein weiteres Meisterwerk von Pina Bausch bei der Ballettfestwoche zu erleben. Bereits 1975 gestaltete sie die Oper von Christoph W. Gluck als Tanzoper. Das Bayerische Staatsballett ist erst die zweite Compagnie, der das Werk anvertraut wird.
