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Das Fest der historischen Klaviere

Das Fest der historischen Klaviere

Sa 5.9., Di 8.9.,, Di 15.9. und Fr 18.9., jeweils 19.00 Uhr

Zum zweiten Mal lädt das Klavier-Spiel-Museum im Movimento München vom 5. bis 18. September zum Fest der historischen Klaviere. Nach dem überwältigenden Erfolg des Pilotprojekts vor zwei Jahren entschloss man sich zu einer Neuauflage. Besondere Instrumente legen Eigenschaften von Musikwerken offen, die sonst meist verborgen bleiben.

Denn sie sind näher dran an der Natur und am Menschen. Künstlerinnen, Künstler und Publikum können zu ihnen ein "intimes" Verhältnis aufbauen. Die während des Festivals verwendeten Flügel wurden in den Jahren 1850 bis 1906 von Theodor Stöcker, Schiedmayer & Söhne, Ludwig Bösendorfer, Steinway & Sons und Georg Schwechten gebaut.

Der Pianist und Veranstalter Jürgen Plich wird nach der gelungenen Premiere bewährte Veranstaltungsformate mit neuen Ideen verbinden. So kann man am 8. September den Pianisten Tobias Bredohl wiedersehen und -hören, dessen Schubert-Zugabe nach seinem Auftritt beim ersten Festival so bezauberte, dass noch am selben Tag beschlossen wurde, für die nächste Ausgabe von "Das Fest der historischen Klaviere" einen ganzen Schubert-Klavierabend zu vereinbaren.

Neu eingeladen wurde die in München weithin bekannte Violinistin Doris Orsan, die ihren Kammermusikabend am 11. September zusammen mit ihrem Bruder Hannes Orsan den drei berühmten Wiener Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert widmet.

Etwas ganz Besonderes darf man vom 88-jährigen Nestor der deutschen Klavierkunst Gregor Weichert erwarten, der unter dem Titel "Fundstücke und Solitaire" am 15. September neben anderen Werken eine von ihm jüngst "ausgegrabene" Neuentdeckung präsentieren wird: die Poetischen Etüden des deutschen Pianisten und Komponisten Ernst Haberbier. Das darf sich kein neugieriger Klavierfan entgehen lassen!

Jürgen Plich selbst steuert zwei Konzerte bei: den rein russischen Eröffnungsabend am 5. September mit Werken von Michael Glinka (gemeinsam mit der Oboistin Claudia Lahaye und der Fagottistin Monika Klar), Modest Mussorgsky und dem Wahl-Russen John Field sowie den humoristischen Abschluss des Festivals unter dem Titel "Im Mondschein träumt der fröhliche Landmann von Elise" am 18. September.

Weithin berühmte Stücke werden hier sprachlich und spielerisch neu beleuchtet. Zum Abschluss erklingen dann alle beim Festival eingesetzten Instrumente noch einmal gemeinsam und ermöglichen einen faszinierenden Klangvergleich.

Karten: Tel. 01 57-73 80 98 29 // www.klavierspielkunst.at


Movimento
Neuhauser Str. 15, 80331 München

Rubrik Konzerte | Klassik anzeigen

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